Stipendien

 

Dass ein Studium heutzutage nicht mehr völlig kostenfrei ist, weiß mittlerweile fast jeder. Doch welcher tatsächliche Kostenaufwand auf die Studenten zukommt, können sie vorerst nur ahnen. Das Studium der Humanmedizin erfordert besondere Aufwendung. Zunächst einmal sind die alltäglichen Kosten, wie Miete, Versicherungen, Lebenserhaltung. Weiterhin kommen Studiengebühren, Semestertickets, Seminargebühren, Auslandsaufenthalte und Studienmaterialien hinzu. Dass diese Kosten meist nicht allein zu decken sind, erscheint auf den ersten Blick logisch. Was bleiben dem jungen Studenten demzufolge für Lösungen? Da wären zum einen die Eltern, auf die man sich nun eigentlich nicht mehr stützen möchte. Man könnte auch neben dem Studium arbeiten gehen. Doch neben dem hohen Zeitaufwand für das Studium, bleibt meist keine Freizeit. Viele Medizinstudenten engagieren sich deshalb sozial in medizinischen Bereichen, informieren sich ausgiebig außerhalb ihres Studiums und absolvieren Prüfungsleistungen mit Bestnoten. All dies kann Grundlage für eine Erfolgreiche Bewerbung für ein Medizinstipendium sein. Diese werden vor allem durch Stiftungen wie die Eva-Schleip-Stiftung, das Max-Weber-Programm, die Oskar-Karl-Forster-Stipendium-Fonds, das Doktorandenstipendium im IZKF, die BAföG Aufstockungsstipendien der Dr. Theo und Friedl Schöller-Stiftung, das Stipendienprogramm HTAcademy von Pfizer, die Reisestipendien der Fulbright-Kommission, der Friedrich-Thieding-Stiftung des Hartmannbundes und weitere finanziert. Hierdurch können die engagierten und erfolgreichen Medizinstudenten einen Teil ihres kostenintensiven Studiums decken.

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